Heimserver3 min Lesezeit

14/07/2019 - Fuchs

Es ist wieder so weit. Ich mache mich an meinen Heimserver ran. Aber diesmal gehe ich das Thema anders an.

Was bisher geschah

Letztes Jahr habe ich mir einen FreeNAS Server eingebildet. Weil aber meine alten Komponenten die ich noch da liegen hatte einfach zu alt und zu langsam waren, bin ich einkaufen gegangen. Auf eBay fand ich dann ein Recht gutes Angebot für ein komplett Set aus Mainboard, CPU und RAM.

100€ für einen i5 und 8Gb RAM waren ein guter Deal. Ein Netzteil habe ich neu gekauft, einfach weil denke das hier die Gefahr eines Ausfalls am größten ist und ich kein falsch Strom auf die HDDs bekommen wollte. Festplatten hatte ich noch eine 1tb WD Red und eine 1TB WD Blue da. Ich habe noch eine zusätzliche WD Blue geholt, weil die zum Zeitpunkt ein guter Deal waren.

FreeNAS

Ist ein auf FreeBSD basierendes NAS system, das per Weboberfläche gesteuert wird. Die Besonderheit ist das es ein ZFS File system für sein Software RAID verwendet, was im allgemeinen als sehr robust und widerstandsfähig gilt. Außerdem sollen snapshots das Handling nochmal vereinfachen.

FreeNAS funktioniert out of the Box wunderbar. Die Installation und Konfiguration ist kinderleicht und geht einfach von der hand, dank installer. Das erste RAID ist sofort eingerichtet und die ersten shares gleich mit dazu. Alles in allem ein stimmiges system.

Allerdings lief das ganze nie so wie erhoft.

Erstmal stellte ich nach kurzer Zeit fest, das ein ZFS RAID für den einfachen kleinen User Zuhause ein wenig Overkill ist. Dann soll natürlich so ein starkes NAS nicht nur zum filesharing da sein, sonder soll auch Aufgaben erledigen. So wollte ich einen Plex Media Server installieren, was über die Weboberfläche auch ganz einfach von der Hand ging. Leider war aber die Plex Version nicht mehr die neueste, was grundsätzlich kein Problem ist, mich aber störte.

Dann ging es weiter mit einem Nextcloud jail. Das war auch nicht einfach Plug and Play und eine alte Version noch dazu.

Und so ging es weiter. Einige Dienste die ich wollte gingen nicht, mit den Jails bin ich nie zurecht gekommen und Docker wollte auch nie so wie ich. Außerdem war FreeBSD einfach nicht meine Welt.

Gut, dann probieren wir was anderes.

OpenMediaVault

Man kennt es, ein Debian Basiertes NAS system mit Weboberfläche.

Und das lief auch ziemlich gut. Wie schon bei FreeNAS, war die Einrichtung und Konfiguration wirklich einfach und schnell erledigt.

Wie man es von einem Debian kennt, lief das System flott und Rock solid stabil. Das das ZFS RAID konnte ich übernehmen, müsste also keine Daten hin und her kopieren.

Docker und Plex liefen toll, auch Nextcloud und ein zentraler MySQL Server waren schnell bereit gestellt.

Das lief auch eine ganze Zeit lang gut, bis in mir wieder der Bastler erwachte.

Und was ist dann passiert?

Nun, das will ich euch erzählen. Aber eines nach dem anderen.

So viel sei gesagt, momentan bin ich wieder zufrieden, wie mein heim Server läuft. Er übernimmt nun Aufgaben wie z.b. die Backup Verwaltung meines Rechners, das archivieren meiner Dokumente und das bereitstellen der Mediathek im ganzen Haus.

Und wie ich da hin gekommen bin, verrate ich euch in den nächsten Artikeln. Bleibt also dabei und kommt am besten in den Telegram info chat. Ich freu mich auf euch. 🙂

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